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#AlleFürsKlima – Wir waren dabei!

 

Am 20. September rief die Bewegung „Fridays For Future“ zum internationalen Klimastreik auf. Weltweit gingen hunderttausende Menschen auf die Straße. Während die Bewegung in den letzten Monaten hauptsächlich von Schülern getragen und organisiert wurde, sollten am vergangenen Freitag alle Generationen auf die Straße gehen – für die eigene Zukunft und die Zukunft der Kinder und Enkelkinder. Wir von der Schermbecker Energiegenossenschaft waren uns schnell einig: Da müssen wir dabei sein!

So haben wir uns am Freitag gemeinsam mit ein paar Leuten in unser E-Auto gesetzt und sind nach Wesel gefahren. Dort erwarteten uns schon einige Gruppe mit bunten Plakaten und Bannern. Trillerpfeifen sorgten für die passende Demo-Akustik. Es waren Kinder dort, Schüler, deren Eltern und Großeltern. Ein Klimastreik für alle Generationen.


Erst Schilder basteln, dann demonstrieren
Gemeinsam konnten noch Schilder gebastelt werden. Schon die ganz Kleinen haben verstanden, worum es geht und Sprüche wie „Für unsere Zukunft“ oder „Klimawandel stoppen“ auf die Plakate geschrieben.
Eine Gruppe junger Leute von „Fridays for Future Wesel“ versuchte sich vor der Menge Gehör zu verschaffen. Aufgrund fehlender finanzieller Mittel gab es weder Megaphon noch Lautsprecher-Anlage. Aber das störte niemanden. Die Organisatoren ermahnten alle, dass es jetzt an der Zeit sei zu handeln und bedankten sich für die rege Teilnahme. Beeindruckend, wie so junge Menschen so für eine Sache brennen und eine solche Bewegung mit Leben füllen. Wir waren sofort überzeugt!


Rettet die Schneemänner!
Besonders ein älterer Herr im Weihnachtsmannkostüm fiel uns sofort. Er hatte ein Plakat mit der Aufschrift „Weniger Klimawandel – mehr Schnee“ gebastelt, und wir mussten einfach ein Foto mit ihm schießen. Und auch weitere kreative und zugleich ermahnende Plakate waren zu sehen. Ein Plakat mit einem schmelzenden Schneemann und der Aufschrift „Mama – was ist ein Schneemann?“, befestigt an einem Kinderwagen mit einem kleinen Jungen drinnen – eine erschreckende Vorstellung, die alle zum Umdenken bewegen soll.
Gemeinsam sind wir dann durch die gesamte Weseler Innenstadt gelaufen. Mit Rufen wie „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“ machte die Gruppe auf sich aufmerksam. Beeindruckend, mit wie viel Inbrunst und Überzeugung vor allem die jungen Leute von „Fridays for Future“ ihre Meinung ausrufen. Die Stimmung war sehr gut und allen gab es ein gutes Gefühl, der eigenen Meinung auf diese Art und Weise Gehör zu verschaffen.

Beim nächsten Mal mit Megaphon, damit es auch die Bürgermeisterin hört
Die Demo endete vor dem alten Weseler Rathaus. Dort hielt sich die Bürgermeisterin in diesem Moment für eine Veranstaltung auf. Die Hoffnung, dass sie rauskommt und zu den Demonstranten spricht, war vergebens. Das tat der Stimmung und dem Erfolg der Veranstaltung jedoch keinen Abbruch. Mit tosendem Applaus wurde die Demonstration beendet. Ein Hut zur Sammlung von Spenden ging rum – beim nächsten Mal wird man die Jugendlichen von „Fridays for Future“ also dank Megaphon auf jeden Fall noch lauter hören!

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