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Mehr Wertschätzung für die Umwelt und die Mitmenschen

E-Autofahren ist eine Lebenshaltung und mehr als nur Transport

Im September war ich an einem Wochenende in Velen-Ramsdorf mit dem Renault Zoe. Ich liebe dieses kleine Dorf hinter Borken, und auch der Weg dorthin ist landschaftlich sehr schön. In Ramsdorf habe ich mir dann in einem Schuhladen neue Schuhe für den Herbst gekauft. Ich finde es wichtig, in Zeiten in denen der Online-Handel immer mehr Umsätze macht, die lokalen Händler zu unterstützen und somit die regionale Wirtschaft zu fördern. Ich schätze die analoge Beratung gerade in dem familiengeführten Schuhgeschäft dort, indem die Mitarbeiter mir das Gefühl geben, dass Ihnen wirklich etwas an der Gesundheit meiner Füße liegt. Sie nehmen sich viel Zeit. Das gibt mir das Gefühl von Wertschätzung.

Mehr Bewusstsein für die Welt um einen herum

Im Anschluss habe ich mich noch in ein Café gesetzt und bei einem leckeren Milchkaffee für mein Studium gelernt. Neben meinem Studium der Psychologie und meinem Job beim Caritasverband, absolviere ich in den kommenden drei Monaten eine Weiterbildung für den Aufgabenbereich Personalmanagement. Also verbinde ich das Nützliche mit dem Schönen – in einer anregenden Umgebung zu lernen, macht einfach mehr Spaß. Danach habe ich mich mit einer Besichtigung der Burg Ramsdorf belohnt. Gegen Mittag habe ich mich wieder ins Auto gesetzt und bin über die Gemeinde Gemen und die Stadt Borken zurück nach Schermbeck gefahren.

Sich fast täglich in ein E-Auto zu setzen, um zu den verschiedenen Zielen im Alltag zu gelangen, macht auch wacher für anderes. Ich erlebe dabei, dass ich mehr Bewusstsein für meine Umgebung und auch die Menschen bekomme, die mir begegnen. Manchmal werde ich von aufmerksamen Menschen auf die Reichweite des Autos angesprochen und werde gefragt, wie weit sie denn mit einer Akkuladung fahren könnten. Die Reichweite einer vollen Akkuladung reicht 300 Kilometer weit und ist natürlich abhängig von Fahrstil und Geschwindigkeit. Unter www.innogy.de gibt es eine Karte mit allen eingezeichneten Ladestationen, wo das Auto aufgeladen werden kann. Für einen vollen Akku von 100% braucht es ca. 4 Stunden Zeit. Der volle Akku reicht für einen Tagesausflug ins Ruhrgebiet oder auch einmal in die Niederlande. Winterswijk kann ich nur empfehlen. Dort gibt es Sevinkmolen, eine alte Mühle und ein Restaurant direkt am Hilgelosee, indem das Mehl zu fantastischen Pfannkuchen verarbeitet wird. Im Restaurant kann man dann aus verschiedenen Sorten seinen Pfannkuchen bestellen.

Leben mit Plan und weniger Hetze

So ein Ausflug ist kein Problem mit einem E-Auto dieser Reichweite. Weitere Strecken wollen gut geplant sein, denn es muss unterwegs eine Ladesäule frei sein, und man muss die Zeit, die ein Ladevorgang benötigt, einplanen. Das bringt eine gewisse Weitsicht mit sich und man gewöhnt sich daran, besser vorauszuschauen. Es kann auch eine gewisse Entschleunigung mit sich bringen. Auf jeden Fall macht es eine Menge Spaß!

Eure Sarah Warburg

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