Sollen wir Ihr Projekt porträtieren?

Haben Sie eine Frage, der wir in einem Blogbeitrag nachgehen können? Senden Sie uns Ihre Hinweise und Ideen, und wir werden tätig. Dann lesen Sie hier bald schon einen Artikel - initiiert durch Ihren Impuls. Wir freuen uns über Ihre Zusendungen und Ihr Feedback!

E-Autofahren ist eine Lebenshaltung und mehr als nur Transport

Im September war ich an einem Wochenende in Velen-Ramsdorf mit dem Renault Zoe. Ich liebe dieses kleine Dorf hinter Borken, und auch der Weg dorthin ist landschaftlich sehr schön. In Ramsdorf habe ich mir dann in einem Schuhladen neue Schuhe für den Herbst gekauft. Ich finde es wichtig, in Zeiten in denen der Online-Handel immer mehr Umsätze macht, die lokalen Händler zu unterstützen und somit die regionale Wirtschaft zu fördern. Ich schätze die analoge Beratung gerade in dem familiengeführten Schuhgeschäft dort, indem die Mitarbeiter mir das Gefühl geben, dass Ihnen wirklich etwas an der Gesundheit meiner Füße liegt. Sie nehmen sich viel Zeit. Das gibt mir das Gefühl von Wertschätzung.

Wie sieht unsere „ENERGIEWELT“ von morgen aus? Das ist die zentrale Frage der Ausstellung 360° Energiewelten in der Windenergieanlage des Bürgerwindparks A31 Hohe Mark in Heiden. In meiner Funktion als Klimaschutzmanager habe ich die 14 Schülerinnen und Schüler zusammen mit Politiklehrerin Heike Ahr begleitet. Sie haben die Fahrt im Rahmen einer Projektwoche der Gesamtschule Schermbeck zum Thema Klimaschutz und Energiewende unternommen. Neben der Schulgruppe waren auch Annika Friedrich und Petra Menting von der Energiegenossenschaft mit am Start und konnten die Gruppe bei der Überfahrt nach Heiden unterstützen. Neben einem von der Volksbank Schermbeck bereitgestellten Van waren natürlich auch die beiden vollelektrischen ScherMyCar-Zoes im Einsatz. Am Ende des Tages konnten alle Schüler eine Runde im Elektroauto mitfahren, was für viel Spaß, Staunen und interessiertes Nachfragen sorgte.

Sarah Warburg on Tour

Diesen Monat schreibe ich über meinen Ausflug zur Rheinfähre nach Wesel. Am Wochenende gibt es ja viel Gelegenheit, um in die umliegende Nachbarschaft zu fahren. Also habe ich mir das Auto reserviert und bin über die schöne Weseler Rheinbrücke nach Bislich gefahren. Dort gibt es ein schönes Restaurant:  "Zur Rheinfähre". Hier habe ich bei schönem Wetter und super leckeren regionalen Speisen die Aussicht auf die Schiffe und den Rhein genossen.

Was haben Klimawandel und Meditation miteinander zu tun?


Die Berichte über den Klimawandel können schnell ein Gefühl von Ohnmacht auslösen. In unserer globalisierten Welt ist es schwer, im natürlichen Einklang mit der Natur oder mit unserer inneren Wahrheit zu leben. Und auch unsere Umgebung, unsere Mitmenschen, die Gesellschaft zieht uns mit ihren ständigen Anforderungen immer wieder von den wesentlichen Fragen in unserem Inneren weg.

Wir leben abgespalten vom Kern. Mit der wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Jahrzehnte haben wir uns immer mehr von den Waren entkoppelt, mit denen wir uns umgeben. Die grausame industrielle Tier- oder Bekleidungsproduktion findet hinter verschlossenen Türen oder weit entfernt in Asien statt. Diese künstliche Trennung vom Tier, den Rohstoffen und den Menschen, die die Arbeit machen, ist für uns total normal geworden. Wenn man einen einzelnen Vorgang genau untersucht, spürt man, wieviel Grausamkeit in vielen Vorgängen um uns herum steckt und dass wir als Konsument ein Teil dieser Grausamkeit sind.

 

Am 20. September rief die Bewegung „Fridays For Future“ zum internationalen Klimastreik auf. Weltweit gingen hunderttausende Menschen auf die Straße. Während die Bewegung in den letzten Monaten hauptsächlich von Schülern getragen und organisiert wurde, sollten am vergangenen Freitag alle Generationen auf die Straße gehen – für die eigene Zukunft und die Zukunft der Kinder und Enkelkinder. Wir von der Schermbecker Energiegenossenschaft waren uns schnell einig: Da müssen wir dabei sein!

So haben wir uns am Freitag gemeinsam mit ein paar Leuten in unser E-Auto gesetzt und sind nach Wesel gefahren. Dort erwarteten uns schon einige Gruppe mit bunten Plakaten und Bannern. Trillerpfeifen sorgten für die passende Demo-Akustik. Es waren Kinder dort, Schüler, deren Eltern und Großeltern. Ein Klimastreik für alle Generationen.

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