Sollen wir Ihr Projekt porträtieren?

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Wertschätzung – ein Gefühl.

Untersucht während der Corona-Pandemie

Die Sonne kitzelt warm im Nacken, es liegt ein zarter Duft von Schlehenblüten in der Luft und der Bach gluckst fröhlich vor sich hin, als hätte er sich gerade selbst einen Witz erzählt, den nur er versteht. Ein Osterspaziergang mit den liebsten Menschen, nämlich mit denen, mit denen man unter einem Dach lebt, in einem einsamen Tal, hat plötzlich einen anderen Wert. Mehr Wert als sonst.

Coronavirus:  Verschnaufpause für das Klima oder gefährliche Zäsur für den Klimaschutz?

Deutschland hatte sich für 2020 eine Menge vorgenommen: 40 Prozent weniger Treibhausgas-Emissionen als im Jahr 1990. Trotz des sehr milden Winters Anfang 2020 sah es ganz danach aus, als wäre dieses ambitionierte Ziel nicht zu erreichen. Bis Corona. Und jetzt ist alles anders.

Das Elektroauto ist der ideale Gegenstand, um sich herrlich in die Haare zu kriegen. Die Positionen in lebhaften Diskussionen stehen sich oft diametral gegenüber. Für die einen ist es die Mobilität der Zukunft oder zumindest der erste Schritt, um die Mobilität komplett neu zu denken. Für die anderen ist es eine Nebelkerze, die sich in Aktionismus erschöpft und nicht bis zum Ende durchdacht ist, nach dem Motto: Irgendwas müssen wir ja tun.

Eine lange Geschichte

Das Elektroauto wurde schon in den 1830er Jahren erfunden. Den ersten deutschen Wagen mit Elektroantrieb gab es 1888, den Flocken Elektrowagen aus Coburg. Durchgesetzt hat es sich bis heute nicht, das E-Auto. 2017 waren laut Statistischem Bundesamt nur 0,7 % aller Neuzulassungen Autos mit elektrischem Antrieb – etwas über 25.000. 2018 waren es knapp über 36.000. Das sind dann 1,1 %. Das Ergebnis nach fast 200 Jahren Entwicklungszeit: Es gibt sie serienmäßig, der Verbraucher hat eine gewisse Auswahl und die Benutzung eines E-Autos ist inzwischen infrastrukturell möglich. In anderen Ländern ist die E-Mobilität schon viel weiterverbreitet und weithin akzeptiert als nächster Schritt nach dem Verbrennungsmotor. Aber ist es die richtige Alternative zum Verbrennungsmotor?

Zeitgemäße Pferdehaltung und Alexandertechnik für inneres Wachstum

Margarete Tüshaus

„Mein Leben hat sich immer zwischen extremen Polen abgespielt, der Erwartung an mich, den Hof zu übernehmen und meinem Freiheitsdrang, also dem Künstlerisch-Kreativen in meinem Leben“, Margarete Tüshaus hat grünen Tee mit Jasmin gekocht, und wir sitzen im großen Seminarraum unter dem Dach. Licht fällt von allen Seiten reichlich herein, und bringt die Wärme des Holzbodens ideal zur Geltung. Während des Gesprächs klingen die vorbeifahrenden Autos als gleichmäßiges Rauschen herauf – denn die B58 geht direkt vor den Fenstern vorbei. Das erinnert immer daran, dass der Hof Tüshaus in Deuten mitten im Leben steht und keine weltfremde Einsiedelei ist.

E-Autofahren ist eine Lebenshaltung und mehr als nur Transport

Im September war ich an einem Wochenende in Velen-Ramsdorf mit dem Renault Zoe. Ich liebe dieses kleine Dorf hinter Borken, und auch der Weg dorthin ist landschaftlich sehr schön. In Ramsdorf habe ich mir dann in einem Schuhladen neue Schuhe für den Herbst gekauft. Ich finde es wichtig, in Zeiten in denen der Online-Handel immer mehr Umsätze macht, die lokalen Händler zu unterstützen und somit die regionale Wirtschaft zu fördern. Ich schätze die analoge Beratung gerade in dem familiengeführten Schuhgeschäft dort, indem die Mitarbeiter mir das Gefühl geben, dass Ihnen wirklich etwas an der Gesundheit meiner Füße liegt. Sie nehmen sich viel Zeit. Das gibt mir das Gefühl von Wertschätzung.

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