Sollen wir Ihr Projekt porträtieren?

Haben Sie eine Frage, der wir in einem Blogbeitrag nachgehen können? Senden Sie uns Ihre Hinweise und Ideen, und wir werden tätig. Dann lesen Sie hier bald schon einen Artikel - initiiert durch Ihren Impuls. Wir freuen uns über Ihre Zusendungen und Ihr Feedback!

Annika Friedrich

Annika Friedrich ist seit einigen Tagen neu gewähltes Vorstandsmitglied der Energiegenossenschaft Schermbeck und wird hier an der Seite von Petra Menting und Michael Redeker Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen nach vorne bringen.
Die 27-Jährige ist in Schermbeck und Dorsten zur Schule gegangen und hat direkt nach dem Abitur eine Ausbildung in der Volksbank Schermbeck begonnen. Seit Abschluss der Ausbildung ist sie Privatkundenberaterin, inzwischen als Bankfachwirtin und Bankbetriebswirtin nach einem Studium am GenoKolleg Münster. Momentan studiert sie berufsbegleitend an der ADG Business School zum Bachelor of Management and Finance. Der Ausgleich neben all den fordernden Aufgaben in der Bank und im Studium sind für Annika Friedrich die Musik (am Klavier) und besonders der Gesang. Zum Tanzen, einer weiteren Leidenschaft, wird sie voraussichtlich erst nach Abschluss ihres Studiums wieder kommen. Und nun warten in ihrer Funktion als Vorstand der Energiegenossenschaft viele neue ehrenamtliche Aufgaben auf sie. Hier beantwortet sie unsere Fragen im SCHERmyBLOG:

Sarah Warburg

Mein Name ist Sarah Warburg und ich arbeite in der ambulanten Seniorenbetreuung in Schermbeck. Dafür nutze ich das Angebot eCarsharing der Energiegenossenschaft und der Gemeinde Schermbeck. Ich fahre sehr gerne mit dem Renault Zoe, der auf dem Parkplatz an der Volksbank Schermbeck bereitsteht, um zur Arbeit in die Nachbardörfer nach Erle und Raesfeld zu fahren. Es ist super praktisch, da ich vor der Fahrt einfach nur das Kabel von der Ladestation trennen und in den Kofferraum legen muss.

Was Gloria mit dem Klimaschutz zu tun hat

Je höher der Stellenwert des Umweltschutzes bei uns wird und je größer das Bewusstsein für die Notwendigkeit der Artenvielfalt, desto mehr Fragen wirft das neue Nebeneinander von Mensch und Natur auf. Vor rund 150 Jahren wurde bei uns jeder Wolf erschossen oder in Fallen gefangen, der sich als Symbol der bedrohlichen Natur in die Nähe der Menschen wagte. Etwa um 1850 war der letzte Wolf tot. Und auch in der Zeit danach wurden einzelne einwandernde Wölfe erschossen, wenn sie sich über die Grenze auf deutsches Territorium wagten. Erst um die Jahrtausendwende änderte sich die öffentliche Meinung: Der Wolf ist heute europaweit streng geschützt. Die Verfasser des Naturschutzgesetzes wollen Wölfe in Europa und in Deutschland. Sie nehmen dafür einiges in Kauf: hohe Kosten für die Kompensation gerissener Tiere und viele Konflikte zwischen Land- und Stadtbevölkerung. Für letztere ist die Rückkehr der Wölfe oft begleitet von sentimentalen Wehmutsgefühlen: Wir haben noch heile Natur, die Gegenwart des scheuen Beutegreifers zeigt das doch.

Wir alle emittieren zu viel Kohlenstoffdioxid. Laut dem Weltklimarat (IPCC) verträgt unser Ökosystem auf der Erde pro Mensch und Jahr nur rund 2 Tonnen CO2. Deutsche Bundesbürger emittieren pro Jahr durchschnittlich 11 Tonnen (Quelle: Umweltbundesamt), Schermbeckerinnen und Schermbecker rund 9,3 Tonnen (Quelle: Integriertes Klimaschutzkonzept). Um den eigenen „ökologischen Fußabdruck“ (oder auch „ökologischen Rucksack“) zu verbessern, ist es notwendig sich mit allen Facetten des eigenen Lebens zu beschäftigen. Einsparpotentiale lauern dabei überall: Wie wird meine Energie (Wärme + Strom) im Eigenheim erzeugt? Was esse ich und wie viel CO2 wurde durch mein Essen emittiert? Wie mache ich Urlaub? Welche Kleidung trage ich? Wie viel emittiert mein PKW?

Positionen von Klimaschützern

Wir müssen handeln, um das Klima auf unserem Planeten lebensfreundlich zu erhalten. Der Klimawandel entwickelt sich gerade zur größten Herausforderungen der Gegenwart. Aber in welche Aktivitäten stecken wir unsere persönliche Energie, unser Engagement?

Vermeiden ist die erste Wahl

Jeder von uns kennt Mitmenschen, die Plastiktüten schon seit Jahren dankend ablehnen, die lieber radeln als mit dem Auto zu fahren, die nicht mehr in den Urlaub fliegen und auch sonst nicht konsumieren, wenn es irgend vermeidbar ist. Sie haben Solarzellen auf dem Dach und bejahen das Windrad in der Nähe des eigenen Hauses – alle Energie in die Vermeidung. Und es gibt diejenigen, die im ständigen Ringen mit sich selbst doch auf Mallorca im Hotelbett aufwachen, zwar mit schlechtem Gewissen, aber dennoch. Das verlängerte Wochenende mit Freunden nur absagen, weil das Flugzeug auf dem Weg dahin so viel Kohlendioxid ausstößt, dass dadurch bereits ein Drittel des CO2-Jahresbudgets aufgebraucht ist? (Quelle: Atmosfair; die klimaverträgliche Jahresemission beträgt danach 2.300 kg pro Jahr.) Für manch einen keine Option.

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